23. - 25. Juli 1998

„Die ohne Zweifel beste Veranstaltung, die Linz je auf die Beine gestellt hat“, schrieben die Oberösterreichischen Nachrichten über das 12. Pflasterspektakel. „Wie in der rush-hour in Tokio kamen sich Donnerstag Abend manche BesucherInnen des Linzer Pflasterspektakels vor. So dicht war das Gedränge entlang der Landstraße“, fuhr der Artikel fort. Um das zahlreiche Publikum beim Festival bestmöglich zu betreuen, waren wieder rund 100 MitarbeiterInnen im Einsatz. Mit den Pflasterspektakel-Strohhüten sommerlich gekennzeichnet verteilen sie die aktuellen Tagesprogramme und stehen an den Infopoints in den Innenstadt für alle Fragen und Wünsche offen. Auch ohne Gagen ist das Teilnahme-Interesse von weltbesten StraßenkünstlerInnen ungebrochen. Ein Erfolgsgeheimnis des Pflasterspektakels liegt darin, dass sich die KünstlerInnen auf Grund der von Stadt, Organisationsteam und Publikum entgegengebrachten Wertschätzung und Gastfreundlichkeit in Linz sehr wohlfühlen. Ein altbewährter „Wohlfühlfaktor“ ist besonders die Kunstuniversität am Hauptplatz, die seit 1989 als Festivalzentrale den gemütlichen Austausch- und Begegnungsort aller AkteurInnen bildet. Aber auch die Jahnschule in Urfahr, wo die meisten KünstlerInnen, besonders die Sambagruppen, in Turnsäle bzw. Klassenräume nächtigen und von Schulwart Werner Reischl bestens betreut werden, verzeichnet mittlerweile Kultstatus.



Impressionen vom Pflasterspektakel 1998Impressionen vom Pflasterspektakel 1998Impressionen vom Pflasterspektakel 1998Impressionen vom Pflasterspektakel 1998