22. - 24. Juli 1999

Das letzte Pflasterspektakel des 20. Jahrhunderts wurde durch zehn neue Standplätze in der Altstadt und auf dem neu eröffneten Arenaplatz ergänzt. Um die viel frequentierte Achse „Hauptplatz – Landstraße“ zu entschärfen, gab es viele Erweiterungsversuche in der Geschichte des Festivals. Erfolglos war die Herrenstraße, der Versuch einer Einbindung der Nibelungenbrücke Richtung Urfahr wurde erst gar nicht gestartet. Die Altstadt hingegen hat sich seit damals sehr erfolgreich als besonders attraktive Zone inmitten historischer Kulisse etabliert. Drei Tage lang konnte man also wieder von 12 bis 24 Uhr, nun schon zum 13. Mal, das Pflasterspektakel besuchen. Erstmals spielte heuer das Wetter überhaupt nicht mit. Spätherbstlich und trüb präsentierte sich der Linzer Sommer, weshalb am ersten Tag nur 20 000 BesucherInnen den Weg in die Innenstadt fanden, am verregneten Freitag waren es dann immerhin schon 60 000 und am wieder trockenen Samstag dann unglaubliche 100 000 begeisterte ZuschauerInnen. Projektleiter Christian Denkmaier und Kulturdirektor Siegbert Janko waren aber vor allem von der Qualität der KünstlerInnen begeistert, die sie als „überragend“ bezeichneten.

Besonderes:
Hart im Nehmen zeigten sich die Kinder, die im Landhauspark ohne Kompromisse das Programm durchzogen und den Regen einfach ignorierten.


Impressionen vom Pflasterspektakel 1999Impressionen vom Pflasterspektakel 1999Impressionen vom Pflasterspektakel 1999Impressionen vom Pflasterspektakel 1999